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Aenus-Preis für Projekt der
Musikhauptschulen

Die Musikhauptschulen
Ruhstorf und Schärding haben eine besondere Auszeichnung erhalten: Ihre
vorbildliche Zusammenarbeit wurde mit dem Aenus-Preis 2006 ausgezeichnet, dem
Oscar für grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Bayern und Österreich.
Aenus ist übrigens Lateinisch und heißt übersetzt Inn. Der
Grenzfluss zog sich wie ein roter Faden durch die dreistündige Veranstaltung in
der Bezirkssporthalle Braunau. Vier Aenus-Trophäen wurde an diesem Abend
überreicht, 23 Organisationen, Vereine, Firmen und Kommunen hatten dazu ihre
Projekte eingereicht.
In der Kategorie Organisationen, Vereine und
Privatpersonen sahnten die beiden Musikhauptschulen den Preis ab. Das gemeinsame
Musizieren über die Grenzen hinweg hat die Jury überzeugt. Jury-Mitglied
Karl-Heinz Moser zeigte in seiner Laudatio den Werdegang der außergewöhnlichen
Schulpartnerschaft auf - von 1996 bis heute, von gemeinsamen Auftritten und
inszenierten Musicals sogar mit einer Meraner Schule diesseits und jenseits des
Inns. „Die Musik verbindet in diesem Fall Kinder und Jugendliche. Neue
Freundschaften werden geknüpft und sogar die Eltern werden über den Inn hinweg
in die Projekte mit einbezogen“, begründete Moser die Preisvergabe.
Er überreichte zusammen mit dem ehemaligen EU-Kommissar
Dr. Franz Fischler aus Tirol die begehrte Trophäe, die heuer bereits zum dritten
Mal verliehen wurde. Auf die Bühne kamen dabei nicht nur die beiden
Schulrektoren Josef Bertl aus Ruhstorf und Gertraud Greiner aus Schärding,
sondern sie brachten auch einige strahlende Schützlinge mit, die sich über den
Preis besonders freuten.
Die weiteren Preisträger waren: der
Brückenbau zwischen Neuburg am Inn und Wernstein am Inn, die
Krankenhaus-Kooperation Simbach und Braunau sowie die „fepo“, eine
grenzüberschreitende Unternehmerinnen-Messe .
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