Hänsel und Gretel -
Märchen nach Noten
„Carleone-Quintett“ spielt in
Grundschule

Außergewöhnliche
„Märchenstunde“ für staunende Erst- und Zweitklässler:
Zusammen mit Konrektor Dieter Mayerhofer (rechts) interpretiert das „Carleone-Quintett“
des „Niederbayerischen Philharmonie-Orchesters“ (hinten von links) Gregor Berg,
Peter Slowioczek, Reinhold Bönig, Joachim Löflath und Sonja Maderer eine
kindgemäße Konzert-Fassung von „Hänsel und Gretel“.
Ruhstorf. Das
Grimm’sche Märchen „Hänsel und Gretel“ kennt praktisch jedes Kind. Eine
konzertante Instrumental-Fassung war den 100 Erst- und Zweitklässlern der
Ruhstorfer Grundschule hingegen völlig neu. „Theater-Musik in der Schule“ - so
lautet auf Vermittlung der Rottaler Raiffeisenbank seit Jahren ein
Kooperations-Projekt des „Niederbayerischen Philharmonie-Orchesters“ mit der
Grund- und Musikhauptschule.
Zu Konzertbeginn brachten die fünf „Carleone-Solisten“ den
charakteristischen Klang ihrer Instrumente Querflöte (Sonja Maderer), Oboe
(Gregor Berg), Klarinette (Reinhold Bönig), Horn (Joachim Löflath) und Fagott
(Peter Slowioczek) mit kurzen Soli den Kindern näher. Bei der kindgemäßen
Konzertfassung der Märchen-Oper von Engelbert Humperdinck (1854-1921) wurden
dann nicht nur bekannte Volkslieder variiert, sondern auch der „Abendsegen“ und
das „Sandmännchen“ interpretiert.
In verbindenden Zwischentexten
integrierte Konrektor Dieter Mayerhofer die Kinderschar ins musikalische
Szenario, das „auch ohne Schauspieler und Bühnenkulisse alle Zuschauer
fasziniert“ habe, wie Rektor Josef Bertl betonte. Die „außergewöhnliche
Märchenstunde“ habe die Buben und Mädchen eine Stunde lang hören, staunen und
erleben lassen.
J. Nöbauer