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.„Mia san muid“ - der Hit aus der SchuleKreativer Ferienjob: Hauptschüler produzieren CD für den Mundart-Wettbewerb des Ministeriums
„Wir sind gut“
Der Refrain „Mia san muid“ spiegelt das Lebensgefühl der 14- bis 16-jährigen Teenager wider. Ihre Zukunfts-Philosophie: Motivation statt Frustration, engagiert statt desinteressiert sowie nicht zuletzt konstruktiv statt aggressiv. Alle diese positiven Eigenschaften junger Menschen sollen auf der Mundart-CD rüberkommen -natürlich auf boarisch. Die Diskussion spitzt sich zu, bis Titel und Refrain stehen: „Mia san muid“. Übersetzt bedeutet das „Wir sind gut“ oder, freier interpretiert, „Im Grunde genommen passt das schon so, wie wir sind“. Donnerstag - Aufnahmetag mit Profis aus der Münchner Medien-Branche mit Roman Bichler (33), freischaffender Musikproduzent, an der Spitze. Bichler spielte erst kürzlich ein Rock-Album mit Rolling-Stones-Schlagzeuger Charly Watts ein und liefert darüber hinaus die Sound-Tracks für das TV-Wissenschaftsmagazin „Welt der Wunder“ (Pro 7) und eroberte unter seinem zweiten Vor- und Künstlernamen „Lennart“ mit seinem Protest-Song „Friendly Fire“ während des Irak-Kriegs sogar die Charts. Zweiter Profi-Partner: Event-Organisator und Moderator Josef Bertl jun., Sohn des Ruhstorfer Schulleiters. Zusammen mit Christian Kaupa aus Pocking haben sich Bichler und Bertl auch als Musikkabarettisten der „Start- up-Comedy“ einen Namen gemacht. Der Musiksaal wird zum Tonstudio: Mit hauseigenem Produktions-Equipment (finanziert aus Fördermitteln des Kultusministeriums) werden einen halben Tag lang Solo- bzw. Chorstimmen digital aufgezeichnet. Den passenden Background liefern Steven Koller (Schlagzeug), Fabian Waldherr (E-Gitarre), Elisabeth Hallhuber, Julian Gottlieb (beide Querflöte), Sonja Christl (Saxophon) und Rektor Josef Bertl (Keyboard). Endlich: Der Vokal- und Instrumentalsound steht - die erste CD ist (fast) fertig.
Im Internet abrufbar
„Alle zwölf Interpreten dürfen stolz auf ihren ersten Song sein, denn jede Text- und Melodiezeile stammt aus eigener Feder“, so lautet das Kompliment von Roman Bichler und Josef Bertl junior. Außerdem: „Die Burschen und Mädchen agieren teilweise viel unkomplizierter und natürlicher als manche Pop- und TV-Stars. Kurzum, sie sind mit Herz und Seele dabei“, zollen beide Münchner Musik-Profis, die zwar zwei Tage lang produzierten, dafür aber keinen Cent kassierten, allen Neuntklässlern Lob. Den technischen Feinschliff erhält die Ruhstorfer CD derzeit noch im Münchner Tonstudio. Die fertige Mischung des Ruhstorfer Schüler-Hits „Mia san muid“ können sich interessierte Musikliebhaber bereits ab Donnerstag, 9. März, unter www.vs-ruhstorf.de als „mp3-Version“ downloaden. Gleichzeitig wird die CD auch der Jury des Kultusministeriums vorgelegt. Mit dabei: Hans-Jürgen Buchner (Haindling) oder Fredl Fesl. Spätestens dann stellt sich heraus, ob die Ruhstorfer Rock-CD echtes Hit-Format besitzt. Ein Erfolg steht jedenfalls schon jetzt fest: Viele befreundete Schüler sind bereits „ganz wuid“ auf „Mia san muid“.
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Pressemittelung des Kultusministeriums (Pressemitteilung Nr. 103 vom 11. April 2006 ) Kultusminister gratuliert den Siegern des Mundart-Musikwettbewerbs Prominent besetzte Jury kürt Gewinner - Probenwochen, Aufnahmen und Auftritt auf dem Mundartfestival in Waldmünchen als Preise MÜNCHEN. Der landesweite Musik-Wettbewerb des
Kultusministeriums und der Mundart-Ageh zur Förderung der bayerischen Mundart in
Sprache und Musik ist entschieden. Die Hauptjury hat insgesamt achtzehn
Teilnehmer von bayerischen Schulen ausgewählt, die herausragende selbst
komponierte und getextete Mundartlieder eingesandt hatten. Belohnt werden die
Sieger mit attraktiven Preisen: Live-Auftritte auf dem bayerischen
Mundart-Festival am 24. Juni 2006 in Waldmünchen, Studioaufnahmen, kostenlose
Probentage in einer Jugendbildungsstätte sowie die Veröffentlichung der
Siegerlieder auf einer CD der Mundart-Ageh.
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Mitteilung des Schulleiters an das Schulamt über den Erfolg der Musikgruppe der 9. Klasse bei dem Wettbewerb:
Lieber Herr Schulamtsdirektor, anbei die Pressemitteilung über den Mundartwettbewerb. Der offizielle Brief kam per Post - ich leite ihn dir per FAX weiter. Wir - auch die Eltern! - sind schon ein wenig stolz darauf. Herzlichen Gruß Josef
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