6. - 13. Mai
2005 - Rovinj/Kroatien
F
r e i t a g
6.30
Uhr
Abreise nach Rovinj
12.oo
Uhr
Pause /Mittagessen (bitte Brotzeit mitnehmen)
18.oo
Uhr
Ankunft in Rovinj/ Kroatien
Zimmereinteilung
- Auspacken – Hausbesichtigung – feuerpolizeiliche Bestimmungen,
Heimordnung,...
19.oo
Uhr
Abendessen
20.oo
Uhr
gemeinsame Abendgestaltung (kennenlernen
und Choreinteilung)
22.oo Uhr ¿
Bettruhe
S a m s t a g
7.oo
Uhr
Wecken
7.3o
Uhr
Frühstück
8.3o
Uhr
Musik und Bewegung
9.15
Uhr
Arbeitsphase 1
10.oo
Uhr
Pause
10.3o
Uhr
Chorgesang
12.oo
Uhr
Mittagessen
*****************
Mittagsruhe ****************
13.oo
Uhr bis
Pause mit Sport
17.oo
Uhr
17.oo
Uhr
Arbeitsphase 2
19.oo Uhr
Abendessen
20.oo
Uhr
gemeinsame Abendgestaltung oder Arbeitsphase 3
22.oo
Uhr
¿ Bettruhe
S o n n t a g
7.oo
Uhr
Wecken
7.3o
Uhr
Frühstück
8.3o
Uhr
Musik und Bewegung
9.15
Uhr
Arbeitsphase 1
10.oo
Uhr
Pause
10.3o
Uhr
Chorgesang
12.oo
Uhr
Mittagessen
*****************
Mittagsruhe ****************
13.oo
Uhr
Besichtigung von Pula
Pula
(italienisch Pola)
ist die größte Stadt in Istrien.
Sie liegt an der Südspitze der Halbinsel,
die großteils zu Kroatien
gehört, und kann auf eine rund 3.000-jährige Geschichte
zurückblicken. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten in der Stadt ist das Amphitheater,
welches unter Kaiser Augustus
erbaut wurde. Es hat eine Größe von 133x105 m und ist damit eines der
größten von den Römern erbauten. Die in großen Teilen bis zur
ursprünglichen Höhe erhaltene Fassade ist nach neuerer Ansicht augusteisch.
In der Zeit Österreich-Ungarns
war die Stadt der Marinehafen
der Monarchie. Nach dem Ersten
Weltkrieg kam Pula ebenso wie ganz Istrien
zu Italien.
Am Ende des Zweiten
Weltkrieges wurde die Stadt im Mai 1945
von jugoslawischen Truppen besetzt und wurde zusammen mit Istrien
zu einem Teil Kroatiens,
eine Situation die im Friedensvertrag von 1947
bestätigt wurde. Zusammen mit ganz Kroatien war Pula
bis 1991 Teil Jugoslawiens.
17.oo
Uhr
Arbeitsphase 2
19.oo Uhr
Abendessen
20.oo
Uhr
gemeinsame Abendgestaltung oder Arbeitsphase 3
22.oo Uhr
¿ Bettruhe
M o n t a g
7.oo
Uhr
Wecken
7.3o
Uhr
Frühstück
8.3o
Uhr
Musik und Bewegung
9.15
Uhr
Arbeitsphase 1
10.oo
Uhr
Pause
10.3o
Uhr
Chorgesang
12.oo
Uhr
Mittagessen
*****************
Mittagsruhe ****************
13.oo
Uhr bis
Besichtigung und Bummeln in Rovinj
17.oo
Uhr
Rovinj
- die
"Adriaperle Istriens" - ist mit ihrem besonderen Charme die
bezauberndste Stadt Istriens.
Die Altstadt von Rovinj
war früher eine vorgelagerte Insel und wurde im Jahre 1763 durch Aufschütten
mit dem Festland verbunden. Die "italienischste Stadt Kroatiens"
bietet gleich zwei beeindruckende Hafenansichten und hat die längste
Uferpromenade Istriens, die sog. Obala. Die sich
auf einem Hügel aufbauende Altstadt ist durch den stadtbeherrschenden
Kirchturm der Hl. Eufemija geprägt. Dieser
höchste Glockenturm Istriens wurde im Jahre 1680 erbaut und bietet einen
unvergessen Anblick auf das Meer. Auf dem Weg zum höchstgelegenen Platz der
Stadt scheint es, als seien die Mehrzahl der 20.000 Einwohner Künstler. Eine
Galerie reiht sich nach der anderen, einige mit malerischen und
blumenüberwucherten Hinterhöfen.
17.oo
Uhr
Arbeitsphase 2
19.oo Uhr
Abendessen
20.oo
Uhr
gemeinsame Abendgestaltung oder Arbeitsphase 3
22.oo
Uhr
¿ Bettruhe
D i e n s t a g
7.oo
Uhr
Wecken
7.3o
Uhr
Frühstück
8.3o
Uhr
Musik und Bewegung
9.15
Uhr
Arbeitsphase 1
10.oo
Uhr
Pause
10.3o
Uhr
Chorgesang
12.oo
Uhr
Mittagessen
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Mittagsruhe ****************
13.oo
Uhr bis
Schiffsausflug
17.oo
Uhr
17.oo
Uhr
Arbeitsphase 2
19.oo Uhr
Abendessen
20.oo
Uhr
gemeinsame Abendgestaltung oder Arbeitsphase 3
22.oo Uhr
¿ Bettruhe
M
i t t w o c h
7.oo
Uhr
Wecken
7.3o
Uhr
Frühstück
8.3o
Uhr
Musik und Bewegung
9.15
Uhr
Arbeitsphase 1
10.oo
Uhr
Pause
10.3o
Uhr
Chorgesang
12.oo
Uhr
Mittagessen
*****************
Mittagsruhe ****************
13.oo
Uhr Vorbereitungen für
das Konzert in der Euphrasius - Basilika von Porec.
Eines
der bedeutendsten historischen Gebäude der istrischen
Halbinsel ist die Euphrasius-Basilika. Tritt man durch das
vergoldete Eingangsportal in das quadratische, mit Säulen geschmückte
Atrium, steht man dann auf wahrlich historischem Boden. Schon vor der von 543
bis 554 errichteten Basilika befanden sich hier schon drei verschiedene
Bauten. Das achteckige Baptisterium aus dem 6. Jahrhundert mit seiner
interessanten Kuppelkonstruktion wird vom Glockenturm (16. Jh.) überragt. Vom
Turm bietet sich ein grandioser
Rundblick über die Umgegend von Poreč
Konzert in der Basilika
22.oo Uhr
¿ Bettruhe
D
o n n e r s t a g
7.oo
Uhr
Wecken
7.3o
Uhr
Frühstück
8.3o
Uhr
Musik und Bewegung
9.15
Uhr
Überraschung 1
12.oo
Uhr
Mittagessen
*****************
Mittagsruhe ****************
13.oo
Uhr
Überraschung 2
19.oo Uhr
Abendessen
20.oo
Uhr
gemeinsame Abendgestaltung
22.oo
Uhr
¿ Bettruhe
Information
über Kroatien:
Fläche des Festlandes: 56.542 km2
Fläche der territorialen Gewässer: 31.067 km2.
Einwohnerzahl: 4.437.460
Hauptstadt: Zagreb (779.145 Einwohner)
Küstenlänge: 5835 km
Anzahl der Inseln, Klippen und Felsen: 1185, davon sind 67 Inseln bewohnt.
Die größten Inseln sind Krk und Cres.
Höhstes Gebirge: Dinara
mit 1.831 m über dem Meeresspiegel
Klima:
Im Norden Kroatiens herrscht kontinentales Klima, im mittleren Teil des Landes
Gebirgsklima und an der Küste mediterranes Klima vor. Wintertemperaturspanne
von -1° bis 30°C in der kontinentalen Region, von -5° bis 0°C in der
Gebirgsregion und von 5° bis 10°C im Küstengebiet. Sommertemperaturspanne
von 22° bis 26°C in der kontinentalen Region, von 15° bis 20°C in der
Gebirgsregion und von 26° bis 30°C im Küstengebiet.
Währung:
Kuna (1 Kuna = 100 Lipa).
Im Gebrauch sind Münzen von 1, 2, 5, 10, 20, 50 Lipa
und 1, 2, 5 und 25 Kuna sowie Geldscheine von 5,
10, 20, 50, 100, 200, 500, 1000 Kuna. Devisen
werden in Banken, Wechselstuben umgetauscht.

Konzert in der Basilika
in
Porec






Presseartikel
in der PNP (28.05.2005)
Ruhstorf(nö). 105 Kinder der drei kooperierenden Musik-Haupt- bzw.
Mittelschulen Meran, Schärding und Ruhstorf - ein Ziel: das
Gemeinschafts-Erlebnis Musik zur Freude der Mitwirkenden und Zuhörer. Beim
Finale seiner ersten internationalen Projektwoche erntete das große Vokal-
und Instrumentalensemble in der Euphrasius-Kathedrale von Porec begeisterten
Beifall des kroatischen Publikums.
„Durch kollektives Erleben von Musik wird Gemeinschaft ursprünglicher Form
lebendig: Jeder einzelne Schüler erfährt nämlich beim gemeinsamen Singen
und Musizieren eine zutiefst soziale und motivierende Dimension",
begründete Ruhstorfs Rektor Josef Bertl den „herausragenden pädagogischen
Stellenwert" dieses länderübergreifenden Projekts.
Kinder durften eigene Lieder verfassen
Gleich mit zwei beeindruckenden Hafenansichten, der längsten Uferpromenade
Istriens sowie dessen höchstem Glockenturm, zog die Stadt Rovinj alle 105
Teenager in ihren Bann, noch dazu, da die Unterbringung in den
Touristen-Villlen „Rubin" unmittelbar am Adria-Strand beinahe
Urlaubs-Stimmung vermittelte. Doch zuerst die Arbeit: Nach der „musikalischen
Morgen-Gymnastik" täglich gleich drei mehrstündige Intensiv-Kurse in
Kleingruppen zur Vorbereitung des Abschluss-Konzertes. Projektleiter Richard
Sigmund (Meran) stellte dabei die individuelle Sprach- und Stimmbildung ebenso
in den Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens wie eine „Kompositions-Werkstatt",
in der die Kinder mit ihren Lehrkräften Bernard Eppacher
(Musikkoordinator/Chorleiter), Gerold Kislinger (Klarinette/beide Schärding)
und Ilona Öller-Reislhuber (Violine/Ruhstorf) einige Songs verfassten und
vertonten. „Schöne Lieder, böse Leut" - unter diesem Motto
ermöglichte Richard Sigmund allen Kindern durch deren eigene kreative
Betätigung mittels Harmonie, Tanz und Spiel vom historischen Gassenhauer bis
zum modernen Popsong eine „musikalische Wanderung" durch markante
Kulturepochen. Dabei ging es von der Renaissance über Barock und Klassik bis
zur Gegenwart. Es war quasi ein halbes Jahrtausend Historie nach Noten im
Zeitraffer-Stil.
Stadtbummel und Adria-Kreuzfahrt
Dann das Vergnügen: Ein sportliches Aktiv- und Action-Programm fehlte bei
der Projektwoche unter Regie der Betreuungspädagogen Josef Höcker
(Cheforganisator/Ruhstorf) und Bernadette Pühringer (Schärding) ebenso wenig
wie ausgiebige Stadtbummel durch die Künstlergalerien Rovinjs. Typisch
mediterranes Flair vermittelte den Gästen zudem eine Adria-Kreuzfahrt quer
durch die kroatische Insel-Szenerie.
Frenetischer Beifall fürs „Friedenslied"
Und schließlich das grandiose Finale: Auf Vermittlung von MdL Konrad
Kobler (Vorsitzender der deutsch-kroatischen Gesellschaft) gestalteten die
Sänger und Instrumentalisten in der Euphrasius-Basilika, einem der
bedeutendsten historischen Gebäude ganz Istriens, ein fulminantes „Concerto
vocale", dessen eineinhalbstündiges Programm sämtliche 105
Musik-Schüler im Dom von Porec auswendig interpretierten.
Der frenetische Beifall einer großen Zuhörerschar mündete nach dem „Friedenslied"
aus dem Kulturen-Musical „Maranatha" sogar in „Standing
ovations" des kroatischen Publikums.Sehr zur Freude aller Mitwirkenden,
aber auch von Direktorin Gerti Greiner (Schärding) und Rektor Josef Bertl (Ruhstorf),
die eigens zum Abschluss-Konzert nachgereist waren. Der Ruhstorfer Schulleiter
nannte in seinem Grußwort speziell Bayerns Kultusminister Siegfried
Schneider, Ministerialrat Dr. Wittmann (Kultusministerium), Schulamtsdirektor
Anton Wolfer (Leiter des Staatlichen Schulamtes Passau) sowie die Eltern als
„maßgebliche Befürworter" eines bisher einmaligen Musikprojektes.
Bertl: „Harmonie nach Noten"
Dank und Anerkennung zollte Ruhstorfs Schulleiter Josef Bertl auch der
Deutschen Chorjugend, der dritten Bürgermeisterin Anni Hameldinger (Neuhaus a.
Inn), den beiden hiesigen Geldinstituten, Gerhard Naujoks (Steindorf), dem Förderverein, Elternbeirat sowie gleichermaßen der Gemeinde Ruhstorf und
weiteren privaten Gönnern für die tatkräftige finanzielle Unterstützung,
ohne die derart kostenintensive, aber erzieherisch überaus erfolgreiche
Musikprojekte mit Kindern schlichtweg nicht durchführbar wären. Fazit - laut
Rektor Bertl: Ein weiterer herausragender Höhepunkt in der „trilateralen
Musikschul-Partnerschaft" mit Schärding und Meran, die seit mittlerweile
bereits fast zehn Jahren mit Ruhstorf eine grenzüberschreitende „Harmonie
nach Noten" praktizieren, dabei Kinder aus drei Nationen in höchstem
Maße musikalisch motivieren und neuerdings sogar Zuhörer südlicher
EU-Nachbarn integrieren.
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