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Förderverein hilft bei der Ganztagsschule
Horst Hallhuber bei Jahreshauptversammlung erneut
zum Vorsitzenden gewählt - Vielfältiges Engagement - Bertl spricht über die
Mittelschule
Ruhstorf.
Um das Engagement des Fördervereins der Grund- und Musikhauptschule Ruhstorf
ging es bei der Jahreshauptversammlung im Hotel Mathäser. Mit Spendengeldern
unterstützt der Verein Kinder aus sozial schwachen Familien ebenso wie
Anschaffungen von Lesestoff oder Musikinstrumenten.
Zwei Drittel aller Lehrlinge in Ostbayern kommen aus den
Hauptschulen. Deshalb kommt dieser Schule laut Vorsitzendem Horst Hallhuber
besondere Verantwortung auf praktischem, technischem und sozialem Gebiet zu.
Wenn Lehrer bei der Erziehung immer mehr Aufgaben übernehmen müssen, sei die
Ganztagsschule ein guter Weg. Sie sollte Spiel, Sport und Bewegung in den
Unterricht einbauen und dadurch das Schulleben bereichern. Vereine und Verbände
müssten auf diesem Gebiet noch besser eingebunden werden. Um sinnvolle und
fundierte Projektideen zu entwickeln, sei es wichtig, gemeinsam mit der Schule,
den Elternvertretern, dem Förderverein und vor allem den Schülern eine
Bedarfsanalyse zu erstellen und dann Prioritäten zu setzen, so Hallhuber. Ein
Treffen wurde für Januar 2010 vereinbart.
Schatzmeister Alexander Hatz präsentierte den
Kassenbericht. Gefördert wurden die Anschaffung von Unterrichtsmaterial und
Klassenlektüren, die Einführung des Leseprogramms Antolin sowie die Anschaffung
neuer Musikinstrumente. Desweiteren wurden Klassenfahrten, Theaterfahrten und
Musicalaufführungen unterstützt. Beihilfe gewähren für bedürftige Schüler gehört
ebenfalls zu den Aufgaben des Vereins.
Die Kassenrevisoren Erika Graml und Georg Leeb erteilten
der Vorstandschaft die Entlastung. Bürgermeister Erich Hallhuber, zugleich
Vorsitzender des Schulverbandes, leitete im Anschluss die Neuwahlen der
Vorstandschaft. Im Amt bestätigt wurden Vorsitzender Horst Hallhuber,
Schriftführer Günther Gaisbauer, Schatzmeister Alexander Hatz, Kassenprüferin
Erika Graml sowie die Beisitzer Thomas Stiglmeier und Johann Bachl. Neu in den
Vorstand bestimmt wurden Wolfgang Meier als Kassenprüfer sowie Günther Giosele
als Beirat. Rektor Josef Bertl sowie der Vorsitzende des Elternbeirates, Werner
Fabian, komplettieren die Mannschaft und müssen nicht gewählt werden.
Bürgermeister Erich Hallhuber informierte über die
Fortschritte der Renovierungsarbeiten des Schulgebäudes und stellte zufrieden
fest, dass die Arbeiten trotz einiger unliebsamer Überraschungen voll im
Zeitplan lägen.
Rektor Josef Bertl schilderte in seinem Bericht die Pläne
zur Einführung der Mittelschule, die dank konstanter Schülerzahlen gesichert
sei. Kooperationen mit anderen Schulen seien denkbar, bislang aber nicht
dringend erforderlich. Er lobte die gute Vernetzung der Schule mit der
Wirtschaft, die Ferienpraktika und den allermeisten Schulabgängern auch
Ausbildungsplätze anbiete.
Er ging auch auf den Ausbau der Ganztagsbetreuung ein. Der
Freistaat Bayern fördert die Nachmittagsbetreuung pro Klasse und Schuljahr mit
3000 Euro. Dieses Geld wird auch dafür verwendet, Betreuungskräfte zu entlohnen.
Der Förderverein tritt als Arbeitgeber der Betreuer auf.
Der Aspekt Nachmittagsbetreuung kam auch beim Bericht des
Sozialpädagogen Stefan Pohl zur Sprache. In Zusammenarbeit mit Schulleitung,
Sportvereinen und Fachkräften aus der Kultur will er für ein abwechslungsreiches
Programm im Anschluss an die Hausaufgabenbetreuung sorgen. Auch hier eröffnet
sich ein weiteres Betätigungsfeld für den Verein durch Bezuschussung von
Aktivitäten.
In der Diskussion wurde abermals
deutlich, dass individuelle finanzielle Unterstützung für sozial schwächere
Familien und deren Kinder ein drängendes Problem darstellt. Hier übernimmt der
Verein zum Beispiel anteilig Kosten für Mittagessen, Nachmittagsbetreuung,
Lernmittel und Zuschüsse zu Klassenfahrten.
PNP Dez.
2009
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Förderverein als Helfer der Schule
Ruhstorf (nö). Die Grund- und Musikhauptschule wird seit einigen Jahren
beispielhaft durch den „Verein der Freunde und Förderer“ unterstützt. Dem Verein
gehören derzeit 78 Institutionen, Geschäftsleute und Einzelpersonen an,
erläuterte Vorsitzender Horst Hallhuber bei der Jahreshauptversammlung.
Hallhuber bezeichnete die Freunde und Förderer als „Bindeglied zwischen Schule
und Wirtschaft“. Nach einem ersten diesbezüglichen Erfahrungsaustausch mit
Geschäftsführer Wolfram Hatz und Personalchefin Roswitha Berge (Loher) stehe
künftig ein regelmäßiges Kontaktgespräch mit den Ausbildungsleitern hiesiger
Betriebe auf dem Programm, in das auch die Klassleiter der Oberstufe eingebunden
werden.
Zur Schulsituation erläuterte Rektor
Josef Bertl, dass derzeit 420 Buben und Mädchen von 37 Lehrkräften unterrichtet
werden. Mit Informationsveranstaltungen werde speziell den Entlassschülern -
aber auch Eltern - das heutige Anforderungs-Niveau vermittelt. Die
grenzüberschreitende Partnerschaft mit der Musikhauptschule Schärding und der
Josef-Wenter-Mittelschule Meran (Südtirol) werde Anfang März mit der
Gemeinschaftsproduktion „Der kleine Prinz“ vertieft. Bürgermeister Erich
Hallhuber kündigte eine Generalsanierung der Schule an, wozu derzeit ein
Maßnahmenkatalog erstellt wird. Nachdem eine Umfrage keinen relevanten Bedarf an
Ganztagsbetreuung ergeben habe, regte er die „Freunde und Förderer“ an, bei
Bedarf auftretende Kosten einer „Tagesmutter“ partiell zu bezuschussen. Für eine
Reaktivierung der Schülerbibliothek unter Patenschaft des Vereins plädierte
Beiratsmitglied Wolfram Hatz. Der Grundstock für die Bücherei könnte aus einem
Spendenaufruf an die gesamte Elternschaft resultieren, schlug Hatz vor.
(PNP
Dez. 2005)

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Schüler bedanken sich
bei Bankdirektor
Ruhstorf (red): Im Beisein von Rektor
Josef Bertl und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Horst Hallhuber, bedankten
sich sechs Schüler der Musikhauptschule Ruhstorf beim Vorstandsvorsitzenden der
Rottaler Raiffeisenbank eG, Direktor Helmut Moosburger, mit einem
Ständchen. Helmut Moosburger, der zum Jahresende in Ruhestand geht, hat
sich in den vergangenen Jahren wiederholt für die musikalische Erziehung in
Ruhstorf eingesetzt und nun auch bei der Gründung des Fördervereins einen
Beitrag zum finanziellen Grundstock aus Spendenmitteln der Rottaler
Raiffeisenbank eG geleistet.
(PNP 20.12.2003)

Sechs Mädchen der
Musikhauptschule Ruhstorf, Rektor Josef Bertl (hinten l.) und
Fördervereins-Vorsitzender (r.) Horst Hallhuber bedankten sich bei Direktor
Helmut Moosburger für die Unterstützung.
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Musikhauptschule: Eltern sponsern Kinder
Verein der
Freunde und Förderer gegründet - Horst Hallhuber erster Vorsitzender
Ruhstorf (nö): Rund zwei Dutzend "Freunde und Förderer"
wollen künftig als eingetragener Verein die Kinder der Ruhstorfer Grund-
und Musikhauptschule in vielfältiger Hinsicht ideell, besonders jedoch
materiell tatkräftig unterstützen. Zum "Premieren"-Vorsitzenden
des eingetragenen Vereins wurde Horst Hallhuber (Hausmanning) gewählt.
"Sponsoring und Mentoring" - diese Anglizismen aus dem
Wirtschafts- beziehungsweise Pädagogikbereich machen angesichts gähnend
leerer Gemeinde-Säckel auch vor dem Schulbereich nicht mehr Halt. Ganz im
Gegenteil: Ohne zusätzlichen Finanzetat - aber auch moralischem Rückhalt
- von engagierten Eltern würden künftig zahlreiche sozial-integrative,
kreative, kulturelle, musische oder sportliche Aktivitäten, die bisher
das Ruhstorfer Schul-Profil nachhaltig positiv prägten, nach Überzeugung
von Rektor Josef Bertl "wohl oder übel dem Rotstift zum Opfer
fallen".
Um so größer war natürlich die Freude des Schulleiters, dass nach
intensiver Vorbereitung durch Elternbeirat und Diplom-Betriebswirt Wolfram
Hatz junior (selbst bereits ein Jahrzehnt Chef des Fördervereins der
Realschule Neuhaus am Inn) künftig eine Initiativ-Gruppe ihre Kinder
bestmöglich sponsert.
Neben Horst Hallhuber beriefen die Freunde und Förderer auch
Schriftführer Günther Gaisbauer und Schatzmeisterin Rosi Jodlbauer
(beide langjährige Beiratsvorsitzende) sowie die Beisitzer Hans Bachl
(Gemeinderat/Ruhstorf), Alexander Hatz und Sandra Kolowos ins
Vorstandsgremium. Als Kassenprüfer fungieren Georg Leeb und Erika Graml.
"Satzungsgemäß" stellt der Volksschul-Förderverein nach den
Worten Hallhubers die unterrichtlichen und erzieherischen Belange der
Kinder ebenso in den Mittelpunkt seiner künftigen Arbeit wie etwa die
"Stärkung von Ansehen und Anerkennung" dieser
Bildungseinrichtung in der Bevölkerung. Daneben bilden jedoch auch die
Weiterentwicklung des Schul-Profils sowie die Pflege freundschaftlicher
Verbundenheit mit Ex-Schülern erklärte Schwerpunkte.
Den finanziellen Rückhalt speziell auch zur Förderung bedürftiger oder
besonders tüchtiger Schüler sowie vor allem zur weiteren Ausstattung der
Klassen- und Fachräume mit modernen Unterrichtsmitteln will der
gemeinnützige Verein aus Mitgliedsbeiträgen und Spendenaktionen sowie
durch die Bereitstellung von Sachwerten erwirtschaften.
"Tue Gutes und rede (öffentlich) darüber" - unter diesem Motto
wollen die Freunde und Förderer künftig in erster Linie heimische
Unternehmen und Firmen für Unterstützungsmaßnahmen sensibilisieren.
Laut Horst Hallhuber ein "soziales Engagement, das sich nicht zuletzt
auch später rechnet". Denn: "Eine zukunftsorientierte
Wirtschaft braucht qualifizierte Schüler und Schülerinnen.
"Bildungs-Investitionen sind deshalb keine unnützen Geldausgaben,
sondern vielmehr Eckpfeiler einer erfolgreichen Partnerschaft mit Handel,
Handwerk und Gewerbe", wie der Vereinsvorsitzende Horst Hallhuber
zuletzt ausdrücklich betonte.
(PNP
04.12.2003
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